Colloimed Xpert – Anleitung und Praxiskurs
Abgeschlossen
Xpert Kolloidgenerator: Einstieg und Kursübersicht
2555 Ansichten •Kolloidales Gold mit dem Xpert: Start und Wasserleitwert
49 Ansichten •Xpert sicher verwenden: Sicherheit und Verantwortung
48 Ansichten •Xpert mit XXL-Elektroden verbinden: passende Kabel
42 Ansichten •Wasser und Leitwert beim Xpert: µS/cm und mA verstehen
17 Ansichten •Xpert vorbereiten: Wasser, Gefäß und Elektroden
9 Ansichten •Xpert einstellen: ppm, Volumen, Strom und Umpolung
5 Ansichten •Xpert-Herstellung starten, beobachten und beenden
6 Ansichten •Xpert: Häufige Fragen, Meldungen und Problemlösung
4 Ansichten •Xpert bedienen: Tasten, Anschlüsse und Schnellstart
3 Ansichten •Xpert Abschlussquiz: Wissen in der Praxis anwenden
2 Ansichten •Xpert einstellen: ppm, Volumen, Strom und Umpolung
Kapitel 5 · Colloimed Xpert
Xpert einstellen: ppm, Volumen, Strom und Umpolung
Verstehen Sie, was die einzelnen Einstellungen bewirken. Ein eingestellter Maximalstrom ist keine Zusage, dass dieser Strom im Wasser tatsächlich erreicht wird.
Colloimed · Technische Anleitung · Aktualisiert am 30. September 2026
Orientierung
Orientierung
Materialbezogene Einstellungen
Materialbezogene Einstellungen
Wählen Sie das Material passend zu den eingesetzten Elektroden. Die Parameter bleiben für das jeweilige Material gespeichert. Wenn Sie zu einem zuvor verwendeten Material zurückkehren, kontrollieren Sie daher die vorhandenen Einstellungen.
Die aktuelle Anleitung nennt Silber, Gold, Chrom, Kupfer, Eisen, Germanium, Magnesium, Silizium, Zink und vier individuelle Speicherplätze. Die Materialauswahl kann je nach Softwarestand abweichen; maßgeblich ist die Auswahl an Ihrem Gerät.
Die Einstellbereiche
Die Einstellbereiche
| Parameter | Bereich laut Anleitung | Bedeutung |
|---|---|---|
| Volumen | 50–10.000 ml | Normalerweise die tatsächlich verwendete Wassermenge. |
| Konzentration | 1–100 ppm | Rechnerischer Sollwert, keine Messung. |
| Strom | 3–20 mA | Begrenzt den maximalen Strom. |
| Umpolzeit | 5–600 Sekunden + AUS | Zeitvorgabe für die Umpolung. |
| Individuell: Zeit | 1 Minute–99 Stunden | Ersetzt Volumen und Konzentration bei individuellen Materialien. |
Umpollogik 1 und 2
Umpollogik 1 und 2
1 = t: Die Umpolung folgt der eingestellten Zeit. Die Anleitung hebt diese Möglichkeit beispielsweise für Magnesium mit kurzen Zeiten hervor.
2 = I: Die Umpolzeit ist stromabhängig. Laut dieser Anleitung ist die Zeit auf den maximalen Gerätestrom von 20 mA bezogen. Bei 10 mA tatsächlichem Strom verdoppelt sich daher die Zeitvorgabe; bei 5 mA vervierfacht sie sich. Die Bezugsgröße ist hier nicht automatisch der von Ihnen eingestellte Stromgrenzwert.
Prüfen Sie die zu Ihrer Geräteausführung gehörende Anleitung. Eine Umpollogik ersetzt keine materialspezifisch passende Einstellung.
Individuelle Programme verstehen
Individuelle Programme verstehen
Bei „Individuell“ arbeiten Sie mit Zeit und Strom statt mit einer hinterlegten Materialberechnung. Die eingegebene Zeit bezieht sich auf den eingestellten Maximalstrom. Wird dieser nicht erreicht, verlängert sich die Laufzeit entsprechend der tatsächlich transportierten Ladung.
Beispiel: 1 Stunde bei 5 mA, 30 Minuten bei 10 mA und 15 Minuten bei 20 mA entsprechen rechnerisch derselben Ladungsmenge, sofern der jeweilige Strom tatsächlich fließt. Das allein garantiert keine gleichen Materialeigenschaften oder Ergebnisse.
ppm richtig einordnen
ppm richtig einordnen
Der angezeigte ppm-Wert ist ein rechnerischer Sollwert und keine Messung des fertigen Kolloids. Die Berechnung nutzt das erste faradaysche Gesetz und hinterlegte materialbezogene Annahmen beziehungsweise Erfahrungswerte. Aus einer Einstellung lässt sich kein tatsächlich gemessener Gehalt ableiten.
Fragen und Antworten
Häufige Fragen
Der Wert ist die Stromgrenze. Wasserleitfähigkeit, Kontakt und Elektroden können dazu führen, dass weniger Strom fließt.
Direkt sind laut Anleitung bis zu 100 ppm möglich. Rechnerische Erweiterungen über das Volumen sind im Kapitel „Häufige Fragen und Problemlösung“ erklärt.
Ihr Wissen anwenden
Ihr Wissen anwenden
Prüfen Sie Ihr Wissen mit 5 Grundfragen und 2 Expertenfragen. Jede Frage hat drei Antwortmöglichkeiten. Nach der Anmeldung erhalten Sie die Auflösung und individuelle Erklärungen.
Verstehen Sie, was die einzelnen Einstellungen bewirken. Ein eingestellter Maximalstrom ist keine Zusage, dass dieser Strom im Wasser tatsächlich erreicht wird.
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