Grundlagen der Kolloide: Was bedeutet ppm?
Abgeschlossen
Ionen oder Kolloide
Partikel und Ionen
Zwei unterschiedliche Formen verstehen, die in wasserbasierten Systemen vorkommen können.

Nach dieser Lektion wissen Sie …
Partikel sind kleine materielle Einheiten aus vielen Atomen. Ionen sind elektrisch geladene Atome oder Moleküle, die auf molekularer Ebene gelöst vorliegen.
Diese Unterscheidung ist zentral: Ein ppm-Wert kann die Gesamtmenge beschreiben, trennt aber nicht automatisch nach der vorliegenden Form.
Partikel oder Ion?
Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick
Partikel
- bestehen aus vielen Atomen
- besitzen Größe und Oberfläche
- bilden eine disperse Phase
Ionen
- sind elektrisch geladen
- liegen molekular gelöst vor
- tragen zur Leitfähigkeit bei
Warum Mischformen möglich sind
Das Ergebnis hängt vom gesamten Prozess ab
Bei elektrochemischen Verfahren können Metallatome Elektronen abgeben und als Ionen in das Wasser übergehen. Gleichzeitig können durch weitere Prozesse Partikel entstehen oder wachsen.
Das Verhältnis wird unter anderem durch Material, Wasserqualität, Spannung, Strom, Temperatur, Zeit und Elektrodenoberfläche beeinflusst.
Was eine Konzentrationszahl offenlässt
Und was für die Formbestimmung fehlt
Eine Gesamtmetallbestimmung kann angeben, wie viel Element in einer Probe enthalten ist. Sie beantwortet aber nicht automatisch, welcher Anteil ionisch gelöst und welcher partikulär vorliegt.
Dafür sind gezielte analytische Methoden und eine passende Probenvorbereitung erforderlich.
Gut zu wissen
Das Wichtigste in 30 Sekunden
- Partikel bestehen aus vielen Atomen; Ionen sind geladene, gelöste Spezies.
- In realen Systemen können partikuläre und ionische Anteile nebeneinander vorkommen.
- ppm beschreibt die Menge, aber nicht automatisch die Verteilung auf Partikel und Ionen.
Beantworten Sie jetzt die Fragen unterhalb der Lektion.
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