Grundlagen der Kolloide: Was bedeutet ppm?
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Brownsche Bewegung
Brownsche Bewegung
Warum sehr kleine Teilchen ständig in Bewegung sind – auch in einem ruhigen Glas.

Nach dieser Lektion wissen Sie …
Unter dem Mikroskop zeigen kleine, in Flüssigkeit verteilte Teilchen eine unregelmäßige Zitterbewegung. Ursache sind fortlaufende Stöße der umgebenden Wassermoleküle.
Diese thermisch verursachte Bewegung wird Brownsche Bewegung genannt.
Moleküle stoßen von allen Seiten
Zufällige Bewegung statt zielgerichteter Strömung
Wassermoleküle bewegen sich ständig. Bei einem sehr kleinen Partikel gleichen sich ihre Stöße nicht in jedem Moment exakt aus. Dadurch ändert das Partikel fortlaufend und zufällig seine Richtung.
Die Bewegung ist nicht mit Rühren, Konvektion oder elektrischer Wanderung gleichzusetzen.
Kleine Partikel reagieren stärker
Thermische Bewegung gegen die Schwerkraft
Je kleiner ein Teilchen ist, desto stärker kann die thermische Bewegung gegenüber seiner Gewichtskraft ins Gewicht fallen. Das kann sichtbares Absinken verzögern.
Größere Aggregate oder schwere Partikel können sich dennoch absetzen.
Keine Stabilitätsgarantie
Auch bewegte Partikel können zusammenlagern
Die Brownsche Bewegung hält Teilchen in Bewegung, verhindert aber nicht automatisch ihre Annäherung und Aggregation. Für die Stabilität sind zusätzlich Oberflächenkräfte, Ladung, pH-Wert, Salzgehalt und Partikelkonzentration relevant.
Gut zu wissen
Das Wichtigste in 30 Sekunden
- Brownsche Bewegung entsteht durch zufällige Stöße der Flüssigkeitsmoleküle.
- Sie ist bei kleinen Teilchen besonders bedeutsam und kann Sedimentation entgegenwirken.
- Sie allein garantiert keine dauerhafte Stabilität.
Beantworten Sie jetzt die Fragen unterhalb der Lektion.
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